Es war ein kleiner Routineeinsatz, zu dem die Kameraden der Zorbauer Feuerwehr am 07.02.2011 ausrückten. Ein Kabelbrand an einer Photovoltaikanlage löste Alarm aus. Der Brand an sich war schnell unter Kontrolle gebracht. Es galt nun die Anlage außer Betrieb nehmen zu lassen. Mit örtlichen Kenntnissen eine leichte Aufgabe. Der Stadtwehrleiter der Feuerwehr Lützen, der mittlerweile eingetroffen war, nahm den Zorbauer Kameraden das Zepter aber komplett aus der Hand. Allerdings war er dieser Situation nicht ansatzweise gewachsen und so dauerte es Stunden bis endlich ein Mitarbeiter der Anlage vor Ort war. Der auch anwesende Kreisbrandmeister beschwerte sich derweile in unangemessener Art und Weise bei den Zorbauer Kameraden über diese Situation. In Anbetracht der peinlichen Situation des Stadtwehrleiters, sicherlich verständlich, im Einsatz aber im höchsten Maße unprofessionell, was einige Kameraden der Feuerwehr Zorbau auch mit dem Abzug vom Einsatzort honorierten.
Dieser Einsatz wäre unter Leitung der Zorbauer Kameraden schnell und unkompliziert gemeistert worden. Auch hier zeigt sich, dass die Einwohnerstärke keine Aussage über die Leistungsfähigkeit einer Gemeinde und ihrer Organe liefern kann.
Die Stadt Lützen würde gut daran tun, die Verantwortlichen vor Ort ihre Arbeit weiter machen zu lassen. Die Sicherheit und die Entwicklung des Gewerbegebietes, wovon Lützen besonders profitiert, sind sonst massiv gefährdet.
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