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1. Spatenstich - SITA-Kunstwettbewerb „Umwelt Denken“

Kunstwettbewerb zur Gestaltung des Eingangsbereichs der Abfallverwertungsanlage SITA Zorbau abgeschlossen – Künstlerische Gestaltung als Brücke zwischen Technik, Mensch und Natur – Wettbewerbsjury zeichnet drei Preisträger aus der Region aus

Zorbau, 09. April 2003 – Anlässlich des 1. Spatenstichs für die Abfallverwertungsanlage SITA Zorbau (AVS Zorbau) im Landkreis Weißenfels wurden die Preisträger des SITA-Kunstwettbewerbes „Umwelt Denken“ für ihre Ideen zur Gestaltung des Eingangsbereichs der Anlage ausgezeichnet. Der Wettbewerb war von SITA initiiert worden, um die Verantwortung des Entsorgungsunternehmens am Standort Zorbau und in der Region für das abfallwirtschaftliche Projekt und die Umwelt in besonderer Weise zu dokumentieren.

Insgesamt rund 100 Millionen Euro investiert SITA in die AVS Zorbau, in der ab Mitte 2005 kommunale Abfälle behandelt werden sollen. Das Anlagenprojekt wird damit zu einem wichtigen Baustein für die Entsorgungssicherheit in der Region. Mit ihren 14 Gesellschaften ist die SITA Ost GmbH & Co. KG, Leipzig, als Tochter der SITA Deutschland GmbH, Köln, schon seit Jahren eng mit der Region Mitteldeutschland verwurzelt. „Aus den vielfältigen Entsorgungsdienstleistungen für Kommunen, Industrie, Handel und Gewerbe resultiert auch unsere besondere Verantwortung zum nachhaltigen Umweltschutz und zur Ressourcenschonung“, so Beate Ibiß, Geschäftsführerin der SITA Ost GmbH & Co. KG.

Vor diesem Hintergrund war die Idee des Kunstwettbewerbes „Umwelt Denken“ zur Gestaltung des Eingangsbereichs der Abfallbehandlungsanlage entstanden aus der engen Zusammenarbeit mit dem Umweltausschuss des Landkreises Weißenfels im Zuge der planerischen Umsetzung der AVS Zorbau. Als offener Realisierungswettbewerb wurde „Umwelt Denken“ im September 2002 mit einem Preisgeld von insgesamt 6.000 Euro ausgelobt. Der Kunstwettbewerb richtete sich speziell an Künstler aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Gefordert war die Entwicklung einer plastischen Arbeit, die einerseits den Eingangsbereich der AVS Zorbau optisch aufwertet. Andererseits ging es auch darum, dass sich die Künstler in ihrem Objekt sensibel mit der abfallwirtschaftlichen Thematik und ihren Konsequenzen für Mensch, Natur und Umwelt auseinandersetzten.

Eine siebenköpfige Jury, der unter anderem Prof. Ludwig Ehrler, Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein, Halle, Prof. Dr. Max Linke als Vertreter des Kreistages des Landkreises Weißenfels, Dr. Caren Marusch-Krohn, Kulturamt der Stadt Leipzig, sowie Dietmar Neuhaus, Bürgermeister der Gemeinde Zorbau, angehörten, beurteilte die eingereichten Arbeiten. Ausgezeichnet wurden drei Gestaltungsideen, die nach Ansicht der Jury die Wettbewerbskriterien in besonderer Weise erfüllten. Als preiswürdig wurden entsprechend die Arbeiten der folgenden Künstler beurteilt:

1. Preis: Christiane Budig, Halle/S.

Gestaltungsidee: „Schaukeltore“

1. Preis: Bernd Schlothauer / Rainer Weber, Leipzig

Gestaltungsidee: „Vierklang“

3. Preis: Hartmut Renner, Halle/S.

Gestaltungsidee: „Kopf“

Welche dieser Ideen letztlich für die AVS Zorbau realisiert wird, entscheidet SITA voraussichtlich bis Ende des Jahres. Einfluss darauf hat auch ein weiteres künstlerisches Projekt, das SITA gemeinsam mit der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein, Halle, durchführt, und bei dem es um die Fassadengestaltung für die AVS Zorbau geht. Entsprechende Projektarbeiten, die zur Zeit von Studenten der Hochschule erarbeitet werden, sollen bis Mai vorliegen.

 
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