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Kaum ein anderes Gewerbegebiet in Sachsen-Anhalt hat es aus eigener Kraft geschafft so erfolgreich zu werden, wie es das „Zentrum Zorbau“ geworden ist. Kontinuierlich werden freie Flächen bebaut und neue Arbeitsplätze geschaffen. Aktuell wird gleich an drei Stellen gebaut.
Schon seit dem Sommer baut die Firma Krone eine Halle. Der Landmaschinen-Fachbetrieb wird im kommenden Frühjahr eröffnen.

Wo vor wenigen Wochen noch die Feuerwehrausstellung zum 1. Gewerbegebietsfest stattfand, rollen jetzt Bagger auf der Baustelle für eine Produktions- und Lagerhalle.

Am meisten dürfte die Zorbauer die errichtete Filiale des Taucher Bäckers Barthold freuen. Noch in diesem Jahr wird der Laden direkt an der B176 eröffnen.

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Das erste Gewerbegebietsfest am 23.09.2006 lockte bei sommerlichem Wetter ca. 2000 Besucher an. Der feierlichen Eröffnung des Festes durch den Einmarsch des Tauchaer Schalmeienorchester folgten Ansprachen des Bürgermeisters Dietmar Neuhaus, des Projektentwicklers Horst Geldermann und des Landrats des Landkreises Weißenfels Herr Bernd Grüneberger.

Tauchaer Schalmeienorchester

Bürgermeister Dietmar Neuhaus
Neugieriger waren die Leute allerdings auf die fünf Firmen, die an diesem Tag Rundgänge anboten. Zunächst hatte die Wellpappefabrik der ROBA Corrugated GmbH einen regelrechten Ansturm zu verkraften. Danach verteilten sich die Besucher auch auf Hollfelder, Agrodur und Jomo Citti. Als Geheimtipp entpuppte sich später dann der Maschinenservice Ziemer. Einige Besucher wollten nach dem eigentlichen Ende der Tour gar nicht wieder gehen, was aber für den Geschäftsführer Herr Ziemer kein Problem darstellte, wie auch für die Organisatoren, da die bereit gestellten Busse permanent zwischen den Firmen und dem Festgelände pendelten und die Besucher zu einem späteren Zeitpunkt abholen konnten.

Viele Besucher nutzten den Hubsteiger der Wemo Montagtechnik, um das gesamte Gewerbegebiet von der Vogelperspektive zu betrachten.
Sehr positiv war auch die Resonanz auf das gebotene Unterhaltungsprogramm. Die Halle, die fast dreihundert Sitzplätze bot, war den ganzen Nachmittag mit Gästen gefüllt, die neben dem Wilbury Clan und den Roßbacher Spitzbuben auch eine Modenschau der Frauen des Heimatvereins, zahlreiche Tanzvorführungen und den gemischten Chor Taucha geboten bekamen.

Andy's Kinderparty
Auch das Programm auf dem Festgelände um die Halle erfreute sich regem Interesse. Neben einem Kinderprogramm, einem Kinderkarussell, der Kleintierausstellung waren besonders die ausgestellten historischen Feuerwehrfahrzeuge eine Attraktion. Überhaupt hatte das Fest das Ziel auch die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehr Zorbau für das Gewerbegebiet herauszustellen. Dazu gab es in regelmäßigen Abständen Vorführungen der Feuerwehrleute.

Historische Feuerwehrfahrzeuge

Vorführung der Feuerwehr - Fettbrand

Vorführung der Feuerwehr - Fettbrand mit Deckel erstickt

Vorführung der Feuerwehr - Löschversuch eines Fettbrandes mit Wasser
Der Abend gestaltete sich dann etwas gemütlicher. Viele Gäste die von Außerhalb angereist waren hatten sich verabschiedet. Die Band Mix Up verstand es aber hervorragend die übrig gebliebenen Zorbauer zum Tanzen zu animieren und so wurde noch bis nach Mitternacht das Tanzbein geschwungen.

Mix Up
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Das Gewerbegebiet Zorbau zeigt, dass man auch als kleine Gemeinde Großes leisten kann.
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Vor 15 Jahren begann unsere Gemeinde mit der Umsetzung ihres ehrgeizigen Zieles, der Errichtung eines über 100 ha großen Gewerbegebietes. Damals hatte sich der 10köpfige Gemeinderat die riesige Bürde aufgeladen, einen Kredit über 32 Mio. DM aufzunehmen, um diese riesige Fläche zu erschließen. Jahrelang hatte man harte Kritik zu ertragen. In allen Statistiken war Zorbau die Gemeinde mit der mit Abstand höchsten pro Kopf-Verschuldung in Sachsen-Anhalt. Fast jährlich musste die Gemeinde eine Prüfung der Aufsichtsbehörden über sich ergehen lassen. Dennoch ließen sich die Gemeinderäte nicht beirren. In unzähligen Verhandlungen mit potenziellen Investoren konnte unsere Gemeinde Grundstück für Grundstück verkaufen und so haben heute ca. 1200 Menschen Arbeit in unserer 900-Seelengemeinde gefunden.
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Das Luftbild zeigt nur ein Teil der 100 Hektar des Gewerbegebietes. |
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Das Gewerbegebiet hat sich zum wichtigsten Wirtschaftsstandort des Landkreises Weißenfels entwickelt. Die Umlagen, die die Gemeinde Zorbau auf ihre Gewerbesteuereinnahmen zahlt, machen einen großen Teil des Haushaltes des Landkreises aus. Der Kredit wird wie geplant abgezahlt und es können sogar Rücklagen gebildet werden.
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Mitglieder der FFW Zorbau vor dem Gerätehaus. |
Diese Erfolgsgeschichte hat der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr zum Anlass genommen das erste Gewerbegebietsfest zu veranstalten. Dieses wird momentan zusammen mit weiteren Vereinen des Ortes, der Gemeinde und einigen Firmen geplant.
Die Freiwillige Feuerwehr hat von Anfang an eine wichtige Rolle für die Entwicklung des Gewerbegebietes gespielt. Ohne eine schlagkräftige Feuerwehr hätten viele Firmen keine Baugenehmigung erhalten. Deshalb ist die Freiwillige Feuerwehr Zorbau eine Stützpunktfeuerwehr, was sonst nur bei Orten mit mehr als 5000 Einwohnern nötig ist. In Sachen Ausrüstung und Ausbildung der Mitglieder ist Freiwillige Feuerwehr Zorbau eine der besten Wehren im Landkreis.
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In diesem Jahr konnten die Zorbauer einmal zeigen was in ihnen steckt, wenn es darum geht gute Feste zu feiern, denn Petrus verlangte mit seinem Regenwetter den Besuchern des Festangers alles ab, um die gute Laune nicht zu verlieren. Und wer am Ende den Kürzeren zog, liegt ja wohl auf der Hand…die Zorbauer feierten jedenfalls bis Sonntag spät in den Abend hinein.

Traditionell beginnt der Festanger mit einem Umzug
und dem Maibaumsetzen.
Die verschiedenen Wettbewerbe am Samstag gehören
zu den Highlights des Festangers |
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Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes beliefen sich die laufenden Verwaltungseinnahmen der kreisangehörigen Gemeinden im Land Sachsen-Anhalt im Jahr 2005 auf 1,65 Milliarden EUR und lagen damit um 1 Prozent über dem Vorjahreswert. Dank des kräftigen Zuwachses der Steuereinnahmen um 89,7 Millionen EUR bzw. 13,0 Prozent auf rd. 780 Millionen EUR stieg die Steuereinnahmequote gemessen an den bereinigten Einnahmen des Verwaltungshaushalts von 42,4 Prozent im Jahr 2004 auf 47,4 Prozent. Einnahmemindernd wirkten insbesondere die rückläufigen Schlüssel- und allgemeinen Zuweisungen vom Land, deren Anteil 2005 mit 29,4 Prozent um zwei Prozentpunkte niedriger lag als im Jahr zuvor. Die laufenden Verwaltungsausgaben in Höhe von 1,55 Millionen EUR gingen im gleichen Zeitraum um 3,1 Prozent zurück. Dabei sanken vor allem die Personalausgaben. Durch Steuereinnahmen waren im abgelaufenen Jahr 50,3 Prozent der laufenden Verwaltungsausgaben gedeckt (Vorjahr 43,2 Prozent).
Analyse:
Ausschlaggebend für die positive Steuerentwicklung in der Summe aller kreisangehörigen Gemeinden war nach Informationen des Statistischen Landesamtes die Gewerbesteuer mit einem Aufkommenszuwachs von 88,0 Millionen EUR bzw. 26,7 Prozent. Im Durchschnitt aller Gemeinden entfielen 2005 auf die Gewerbesteuer rd. 47 Prozent aller Steuereinnahmen (Vorjahr 40 Prozent). Das unterstreicht einerseits die gewachsene Bedeutung dieser Steuer für die Finanzausstattung der Kommunen, verfälscht aber andererseits durch den großen Einfluss weniger steuerstarker Kommunen den Rückschluss auf die Gesamtsituation der kreisangehörigen Gemeinden. Bei näherer Betrachtung der einzelnen Haushalte zeigte sich, dass nur in etwa jeder zehnten Kommune dieser Schnitt erreicht bzw. übertroffen wurde. An der Spitze fanden sich 19 fast ausnahmslos kleine kreisangehörige Städte und Gemeinden, in deren Haushalten die Gewerbesteuer jeweils über drei Viertel aller Steuereinnahmen ausmachten und die aus ihrer insgesamt komfortablen Steuerausstattung gleichzeitig mehr als 90 Prozent ihrer laufenden Verwaltungsausgaben deckten. Unter ihnen waren 16 der 20 Kommunen im Land, die je Einwohner über mehr als 1 000 EUR Steuereinnahmen verfügten. Der Durchschnitt aller kreisangehörigen Gemeinden betrug rd. 402 EUR. Die seit Jahren zu beobachtende zunehmende Differenzierung der Steuerausstattung der Kommunen im Land hat sich 2005 weiter verstärkt. 3 kleine Gemeinden, in denen zusammen weniger als 0,5 Prozent aller Sachsen-Anhalter leben, hatten 2005 mit zusammen über 20 Prozent Landesanteil ein höheres Gewerbesteueraufkommen als die drei kreisfreien Städte zusammen. Dabei stand Spergau mit rd. 49 Millionen EUR Aufkommen an Gewerbesteuern erstmals an der Spitze der kreisangehörigen Gemeinden, während Barleben mit 38 Millionen EUR und Sössen mit 20 Millionen EUR schon im Vorjahr zu den steuerstärksten Gemeinden gehörten. Neben diesen zählen zu den jährlichen "Leuchttürmen" u.a. Zorbau, Unterkaka, Thalheim, Weißand-Gölzau und Loitsche. Bei etwa zwei Drittel der Kommunen hatte die Gewerbesteuer keine dominante Stellung, sie schöpften daraus nicht einmal jeden vierten Euro ihrer Steuereinnahmen. In 32 Gemeinden ergaben sich saldiert negative Gewerbesteuereinnahmen, nachdem sie Rückerstattungen an Unternehmen leisten mussten. Die heterogene Lage setzt sich fort im Verhältnis der Steuereinnahmen zu den laufenden Verwaltungsausgaben. Über der damit definierten Ausgabendeckungsquote von 50,3 Prozent im Durchschnitt der kreisangehörigen Gemeinden lag jede siebte Gemeinde. Rund ein Drittel aller Gemeinden brachte weniger als 30 Prozent der Ausgaben aus Steuereinnahmen auf. Darunter fielen bei beinahe jeder Vierten von ihnen höhere als die durchschnittlichen 799 EUR Verwaltungsausgaben je Einwohner an. Die Spannbreite der Verwaltungsausgaben bewegte sich zwischen 455 EUR je Einwohner als niedrigstem Wert und dem zehnfachen Betrag an der Spitze.
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt |
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Am 17.11.2005 trafen sich die Unternehmer aus Zorbau das 2. Mal zur Zorbauer Wirtschaftsrunde.
Die Veranstaltung war geprägt von drei großen Themen. Im ersten stellte der Wehrleiter der Berufsfeuerwehr Zeitz, Prudlik, das Brandschutzgesetz vor und erläuterte die Mühen der Freiwilligen Feuerwehren fast überall in Deutschland die vorgeschriebenen Stärken an Mannschaft und Gerät vorzuweisen. Mit seinen Ausführungen unterstrich er die Bemühungen des Vereins Förderer der Feuerwehr in den Kreisen der Unternehmer zu finden. Auf diesem Gebiet konnte der Verein der Freiwilligen Feuerwehr Zorbau e.V. seit dem ersten Treffen schon die ersten Erfolge verbuchen. Ein Kamerad der Feuerwehr fand bei der ROBA Corrugated GmbH eine Anstellung und mit einer großzügigen Spende der Sita Abfallverwertung GmbH konnte das von der Gemeinde Zorbau neu angeschaffte Feuerwehrfahrzeug mit zusätzlicher Ausrüstung ausgestattet werden.
Unternehmer aus Zorbau trafen sich im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr
Der zweite Punkt der Veranstaltung war die Auswertung einer Umfrage unter den Unternehmen zu den Bedarf von zusätzlichen Dienstleistungen. Diese Auswertung wurde vom Bürgermeister Dietmar Neuhaus vorgenommen und bot den Unternehmern die Möglichkeit eigene Vorschläge anzubringen.
Am Ende der Veranstaltung stand eine Diskussion über die Planung eines Gewerbegebietsfestes anlässlich des 15 jährigen Bestehens des Gewerbegebietes Zorbau im nächsten Jahr.
Beeindruckt von der Zorbauer Wirtschaftsrunde zeigte sich auch der Landtagsabgeordnete Harry Lienau, der sich eifrig an der Diskussion beteiligte. Er begrüßte das Zusammenarbeiten von Wirtschaft, Kommune und Vereinen.
Der Landtagsabgeordnete Harry Lienau lobte das Engagement des Vereins
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Nach zweijähriger Bauzeit ist am Freitag, den 08.07.2005, die Abfallverwertungsanlage Zorbau feierlich in Betrieb genommen worden. Zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft waren dazu angereist. Viele Lobende Worte gab es für das große Engagement der Kommunalpolitik die viel Durchsetzungskraft und Überzeugungsarbeit aufbringen musste um den Weg für die schnelle Umsetzung des Projektes zu ebenen.
Weitere Informationen aus dem Archiv:
- Der Bau der Thermischen Abfallver...
- Informationen zur Müllverbrennungsanlage
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Durch das gemeinsame Drücken des Startknopfes wurde die AVS-Zorbau nur symbolisch in Betrieb ge- nommen. Sie läuft bereits seit Mitte Mai.
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Die AVS-Zorbau aus der Vogelperspektive |

Ein Blick ins Innere der Abfallverwertungsanlage. |
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