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Dreharbeiten zur RTL-Serie Notruf ziehen dutzende Schaulustige an
- Hallesche Straße muss immer wieder für Minuten gesperrt werden.
Es ist Sonntag Mittag. Eine Gruppe von Schaulustigen hat sich schon im Gewerbegebiet Zentrum Zorbau eingefunden. Plötzlich tauchen gleich vier Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Zorbau-Gerstewitz und der Feuerwehr Weißenfels mit Blaulicht und Martinshorn auf der Halleschen Straße auf, biegen in die Bayrische Straße und halten gleich hinter den Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes, die sich bereits am Unfallort befinden. Hastig springen die Männer von ihren Fahrzeugen, es gibt keine Sekunde zu verlieren. Eine schwierige Bergungsaktion eines schwer verletzten Jungen aus einem 6m tiefen Abwasserschacht ist zu bewältigen. „Abbruch! Das müssen wir wohl nochmal machen“, rief der Regisseur.
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Das Aufgebot von Feuerwehr- und Rettungswagen
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zog dutzende Neugiere in Gewerbegebiet Zentrum Zorbau |
Es handelte sich zum Glück bei diesem Einsatz lediglich um eine nachgespielte Szene zu einem Beitrag für die Fernsehserie „Notruf“. Es wurde ein Vorfall nachgestellt, der sich im März 2000 ereignete. Der damals 10-jährige Robin Krug aus Zorbau war beim spielen in einen 6 Meter tiefen Abwasserschacht gestürzt und musste mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.
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An originalen Schauplätzen und mit den tatsächlichen
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Rettern als Darsteller wurde der Unfall nachgestellt. |
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Eigens für die Dreharbeiten wurde ein Abwasserkanal
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in einer leerstehenden Halle nachgebaut. |
Die Dreharbeiten zu diesem Bericht liefen schon seit Freitag. Die Hauptdarsteller waren die auch damals beteiligten Personen. Da die Dreharbeiten deshalb zum größten Teil am Wochenende stattfinden mussten wurde am Sonntag noch bis 21.00 Uhr gedreht. Die Dunkelheit spielte hier aber keine Rolle mehr, da die zu dieser Zeit eingespielten Szenen alle in einem eigens für diesen Zweck nachgebauten Schacht in einer leer stehenden Lagerhalle aufgenommen wurden. Erst am Montag war die letzte Szene, das Happy-End der Geschichte, im Kasten. Robin Krug, dessen Leben damals auch durch die „Freiwilligen Retter“ der Feuerwehr Zorbau-Gerstewitz gerettet wurden war, ist jetzt Mitglied der Jugendfeuerwehr in Zorbau und nimmt an einer der regelmäßigen Übungen teil.
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Erst am Montag, nach 4 Drehtagen konnte das Filmteam die Technik entgültig abbauen.
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Das von der Arbeit mit einer solchen Menge an Laiendarstellern sichtlich mitgenommene Filmteam ist kaum davongezogen, aber in der Freiwilligen Feuerwehr Zorbau-Gerstewitz kann man die Ausstrahlung in ca. 4 Wochen schon jetzt kaum noch erwarten.
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