20. Zorbauer Festanger schlägt alle Rekorde
In diesem Jahr wurde der Zorbauer Festanger zum 20. Mal gefeiert. Deshalb sollten mit ein paar besonderen Highlights mehr Gäste als sonst nach Zorbau gelockt werden. Doch die tatsächlichen Besucherzahlen waren auch für den Heimatverein Zorbau überraschend. Schon am Samstagabend war der bisherige Besucherrekord eingestellt.
Festanger startet mit Umzug
Traditionell beginnt der Zorbauer Festanger am Freitag mit einem Umzug. Mit dem setzen des Maibaumes ist das Fest dann offiziell eröffnet.
In diesem Jahr begleitete erstmals auch unsere „Uda“ den Umzug. Als Stifterin der Zorbauer Marienkirche wurde Sie 1088 erstmals urkundlich erwähnt und begründet somit die 920 Jahre, die in Zorbau in diesem Jahr gefeiert werden.
Am Abend wurde dann zu "Tänzechentee" das Tanzbein geschwungen. |
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Unwetter treibt Gäste ins Festzelt
Der Samstag ließ sich träge an. Die Hitze lockte die Menschen wohl eher an die Badeseen und Schwimmbäder, aber nicht zum Zorbauer Festanger. Dementsprechend ging es am Nachmittag eher ruhig zu. Das sollte sich am Abend ändern. Dabei hätte alles auch weniger erfreulich enden können. Ein schweres Gewitter zog über die Region und ein Blitzeinschlag führte zunächst zu einem Stromausfall. Aufgrund der schnellen Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr und einiger Zorbauer, die mehrere Notstromgeneratoren in Betrieb nahmen, konnte das Fest in kürzester Zeit weiter gehen. Auf den Festen in anderen Dörfern bekam man das Problem nicht so schnell in den Griff und so sprach es sich schnell herum, dass man in Zorbau am besten feiert. Bis in die Morgenstunden feierten die ca. 1000 Gäste zur Musik von Disko „Orion“.
Die „Sonntaghighlights“
| Der normale Zorbauer Festanger klingt am Sonntag langsam aus. Nicht aber in diesem Jahr Achim Menzel und „Abba da Capo“ füllten das Festzelt noch einmal bis zum letzten Platz. Und so wurde auf dem bereits am Samstagabend geknackten Besucherrekord noch einmal eine ordentliche Anzahl an Gästen draufgepackt. |
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Attraktion am Rande
Ein Eckpfeiler Zorbauer Geschichte ist die Zorbauer Marienkirche. Wahrscheinlich existiert diese schon seit der urkundlichen Ersterwähnung im Jahr 1088. Uda von Goseck starb 1088 in Zorbau. Sie besaß in Zorbau ein Gut, zu der die Marienkirche gehört. Sie gilt daher als Stifterin der Kirche. Ohne diese Geschichte hätte man keine 920 Jahre Zorbau gefeiert und auch den Zorbauer Festanger würde es in seiner jetzigen Form nicht geben. Deshalb stand die historische Kirche auch in diesem Jahr wieder offen und man konnte viel über das Bauwerk und dessen Geschichte erfahren. Gerade fremde Besucher staunen immer wieder über diesen so alten Zorbauer Schatz. |