Das Leben in Zorbau - Früher und Heute

Die Geschichte Zorbaus vor der Urkundlichen Ersterwähnung 1088 - Zorbau

 

Die Geschichte Zorbaus vor der Urkundlichen Ersterwähnung 1088

Man kann wohl mit Sicherheit sagen, dass Zorbau schon vor dem Jahr 1088 existiert hat. Das in einer Urkunde erwähnte Gut der Uda hat ja schließlich schon in einem Ort Zorbau existiert. Quellen die einige Informationen über die Region preisgeben sind allerding sehr wohl zu finden, daraus lassen sich auch Rückschlüsse auf unseren Ort schließen.

In mehreren Quellen wird schon ein Gau bzw. pagus (lat. Flur) Zurba erwähnt, aus dem Heinrich III. 1040 das Dorf Kussenti verschenkte. (Quelle 3) Dabei wird das Dorf Kussenti meistens falsch als Kösen gedeutet. Die Tatsache, dass neben Kussenti auch Dorf  Tuchin (Taucha b. Wsf) im Burgwart Treben erwähnt wird und die Namentliche Nähe von Zurba zum heutigen Zorbau, machen hier ein Gebiet um das heutige Zorbau wahrscheinlich. Das Dorf Kussenti könnte dann das heutige Keutschen sein. (Quelle 4)

Die Quellen sprechen auch von der Erwähnung des Ortes Zurba in einer Urkunde von Heinrich III. Die erste Erwähnung des Gaues Zurba, allerdings noch als Soibia gibt es sogar schon im Jahr 932. (Quelle 2)

Von Bedeutung scheint auch die letzte erhaltene, von ehemals drei Glocken im Turm unserer Kirche zu sein. Seltsame Schriftzeichen scheinen auf das Jahr 1000 zu deuten. (Quelle2, Quelle 5)

Innschrift der Glocke
Das 1000 in der Innschrift wurde früher auch als Zeichen für 1000 gebraucht und gab Anlass
zu Spekulationen über das Alter der Glocke

Glocke der Kirche Zorbau

 
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