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Mittwoch, 05. Oktober 2011 um 12:04 Uhr |
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Auf der Tagesordnung des Lützener Gemeinderates am 04.10.2011 stand die Umbenennung von vier Straßen im Gebiet der Einheitsgemeinde. Neben der Leipziger Straße in Zorbau und der Friedensstraße in Gerstewitz waren auch die Weißenfelser Straße in Rippach und die Lindenstraße im Großgörschener Ortsteil Kaja betroffen. Der Gemeinderat lehnte den Beschluss mehrheitlich ab. In der Beratung deutete sich an, dass die Gemeinderäte mehrheitlich von ihrer bisherigen Linie abweichen und damit einseitig die Einwohner der Gemeinde Zorbau belasten wollen.
Bisher wurde bei den Straßenumbenennungen die Anwohnerzahl der jeweiligen Straße berücksichtigt um damit einen möglichst geringen Aufwand für die Änderungen der Adressen zu verursachen. Jetzt sollen, so die Meinung einiger Gemeinderäte, die Umbenennungen allein auf dem Gebiet der Gemeinde Zorbau stattfinden.
In dieser Diskussion zeigte sich einmal mehr, dass Zorbau zwar ein willkommener Teil der Einheitsgemeinde ist, wenn es darum geht die vielen finanziellen Wünsche der anderen Orte zu erfüllen, auf der anderen Seite aber nicht als gleichwertiger Teil der Einheitsgemeinde angesehen wird.
Eine endgültige Entscheidung soll noch in diesem Jahr fallen.
Auch wenn abzusehen ist, dass Zorbau nach der Entscheidung des Verfassungsgerichtes wieder eine eigenständige Gemeinde sein wird und diese Beschlüsse ungültig werden, bleiben die Probleme der Zorbauer ihre Adressangaben ständig anpassen zu müssen. |