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Neuer Einleitvertrag sichert Zorbauer Bürgern und Firmen günstigen Abwasserpreis und ermöglicht Abwasserzweckverband Senkung der Gebühren.
Die Gemeinde Zorbau hat im Dezember 2008 einem neuen Einleitvertrag mit dem AZV Saale-Rippachtal zugestimmt. Alternativ stand eine eigene Lösung für das Abwasser der Gemeinde.
Der Vergleich beider Möglichkeiten war finanziell etwa gleich, so dass der neue Vertrag in beiderseitiger Zusammenarbeit zustande kam. Der Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung vom 20.02.2009 zum neuen Einleitvertrag hat allerdings in der Darstellung und Handhabung des von 1998 bis 2008 bestehenden Einleitvertrages von Zorbau zum AZV Saale-Rippachtal den Eindruck erwecken lassen, dass die Gemeinde Zorbau dem Verband Geld schuldet. 1998 wurde zwischen beiden Vertragspartnern ein Vertrag auf 10 Jahre abgeschlossen, der beinhaltete, dass in der 1. Baustufe des Klärwerkes Wengelsdorf für die Gemeinde Zorbau 3000 Einwohnergleichwerte an Abwassereinleitmenge zur Verfügung stand und wir an weiteren Baukosten nur beteiligt werden, wenn wir diese Einleitmenge überschreiten. 1,23 €/m³ wurde der Gemeinde als Einleitpreis vorgelegt, der sowohl die Bauleistungen, als auch die Betriebskosten der von der Gemeinde Zorbau benutzten Anlagenteile beinhaltete. Die Gemeinde Zorbau hat diesen Vertrag in jeder Weise eingehalten. Erweiterungen von Anlagenteilen konnten somit nicht der Gemeinde Zorbau mit berechnet werden, da Sie für diese Anlagenerweiterung nicht Verursacher gewesen waren. Eine Gleichbehandlung von Verbandsmitgliedern und der gemeinde Zorbau widersprach den bestehenden Einleitvertrag. Somit ist auch kein Fehlbetrag der Gemeinde Zorbau gegenüber dem Verband aufgetreten. Im Gegenteil, entsprechend des bestehenden Vertrages, der auch in zweiter Instanz vom Gericht als Rechtsgrundlage bestätigt wurde, wäre aufgrund der Preisänderungsklausel, die ebenfalls vom AZV im Vertrag festgeschrieben wurde, keine Nachzahlung, sondern eine Rückforderung aufgetreten, die die Gemeinde Zorbau nicht in Anspruch genommen hat. Der neue Einleitvertrag, mit dem sich die Gemeinde Zorbau nunmehr auch an den Investitionskosten der Anlage in Höhe von 863000 € beteiligt wird, garantiert der Gemeinde Zorbau die Einleitung von 4000 EW zu einem festgelegten neu kalkulierten Preis, der aller drei Jahre an die bestehenden Anlagebedingungen angepasst wird. Die Einleitung der Abwässer der Gemeinde Zorbau, dass sollte dann auch erwähnt werden, senkt mit der Einleitung von Zorbau den Abwasserpreis des Verbandes um ca.0,40 €/m³.
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